Erstes Naturstauden-Netzwerktreffen

Am letzten Freitag fand endlich das erste Treffen der Teilnehmer:innen des BUND-Projekts „Mehr Arten im Garten“ der Kreisgruppe Stade statt. Viele Kisten mit kleinen bis mittelgroßen Pflanzen wurden von den Teilnehmenden angeschleppt. Teilweise sehr beeindruckend, wie unterschiedlich schnell die Pflanzen doch wachsen!

Am Bohrfeld fand das Treffen statt.
Die angezogenen Pflanzen wurden ordentlich beschriftet, um welche Sorte es sich handelt.

Zuerst haben wir erfahren, welches die Zielpflanzen sind und welche ungewolltes Beikraut. Dieses Beikraut haben wir dann unter Anleitung von Sabine Washof – BUND-Projektleiterin, entfernt.

Teilweise Wildwuchs unter den Aussaaten.

Bei meiner Anzucht sind von 5 Sorten nur 2 verlässlich aufgegangen. Die Wiesen-Flockenblume und der Rainfarn. WiesenWitwenblume und der Hornklee lassen bis jetzt keine Anzeichen erkennen zu sprießen. Mein Klappertopf war noch nicht zur Verteilung bereit. Allerdings habe noch einmal etwas Gras dazugepflanzt. Das sollte helfen und das Wachstum fördern. Die übrigen Pflanzen habe ich zur Verteilung für die anderen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

Im Gegenzug habe ich zum Beispiel Ehrenpreis und Wegwarte eingesammelt. Diese Pflänzchen habe ich nun zuhause eingepflanzt und bin sehr auf deren Fortschritt gespannt. Da ich sie „im Auge behalten“ will, habe ich sie in große Töpfen zu schon vorhandene Pflanzen wie Kürbis, Dahlie u.s.w. dazugesetzt.

Wegwarte

Außerdem scheint es so, dass in der mitgelieferten Erde schon weitere Samen enthalten waren. Denn es standen auch Mohn, Fingerhut und Nachtkerzen zur Verteilung.

Johanniskraut war wohl ebenfalls nicht als Aussaat vorgesehen. Da Johanniskraut ein bewährtes Hausmittel gegen Schmerzen, Entzündungen und zur Wundheilung ist, gibt es aber keinen Grund, das Kraut aus dem Weg zu räumen 😏 Deshalb ist es meinem Stapeltopf gelandet.

An einer einigermaßen überschaubaren Stelle im Garten habe ich dann die Nachtkerze und einen Schlafmohn gepflanzt, die ebenfalls Überraschungsprodukte der Komposterde zu sein scheinen.

Links die Nachtkerze und rechts der Schlafmohn.

Auf einer kleinen Ehrenpreis-Pflanze sitzt sogar eine Larve des Kohlweißlings. Mal sehen wie lange die überlebt bei unserem Schnecken-Überangebot.

Kleiner Ehrenpreis mir Kohlweißling.

Ich hoffe ja, dass wenigstens einige Pflanzen groß und stark werden und sich im nächsten Jahr selbst aussähen.

In meinem Klappertopf tut sich inzwischen auch was. Kleine grüne Gewächse zeigen sich. Ob es allerdings Klappertöpfe werden, oder ein Nebenprodukt der Komposterde hier durchbricht, ist noch unklar. Trotzdem hoffe ich natürlich…

Klappertopf-Anzucht.

Bei diesem Treffen gab es weitere Informationen in Form von Broschüren und Pflanzenübersichten, die ich sehr interessant finde.

Informationen vom BUND zur Mitnahme.

2 Antworten zu „Erstes Naturstauden-Netzwerktreffen“

  1. Ich liebe deine Blogs und lerne so viel in Sachen Botanik. Danke dafür, Diane. 🙂

    Und was deinen Klappertopf angeht, drücke ich alle Daumen, die ich habe: Alle beide, dass die zarten Pflänzchen, die sich bisher gezeigt haben, auch wirklich kleine Klappertöpfe sind. Du hast dir so viel Mühe bei der Aufzucht gegeben, das MÜSSEN einfach Klappertöpfe sein! So!

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    1. Vielen lieben Dank!😆 Irgendwann haben wir Gewissheit😏

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