Wie weit kann Tiersympathie gehen? Und wo hört der Spaß auf? Gewiss ist die Grenze zwischen dem, was für mich erträglich ist. Denn mein Bärlauch schwindet. Überall angefressene Blätter … das ist nicht mehr lecker!
Schnecken
Schnecken haben wir jedes Jahr wieder. Meistens auch mehr, als wünschenswert ist. Aber momentan könnte ich es als Plage bezeichnen. Auch wenn die Dinger noch klein und niedlich sind. Durchschnittliche Länge einer der Minischnecken ist so ca. 4-5 cm. Aber die Anzahl derer, die mit ausgestreckten Fühlhörnchen die Blätter meiner Kräuter befallen, ist mir echt „too much“.
So sieht es momentan in meinem Bärlauch-Beet aus:


Ich bin kein Fan von Gift streuen. Schließlich sind es Lebewesen und Gift würde sicher auch in meine Pflanzen ziehen. Aber gibt es eine natürliche Abwehr für diese Plage? Grüne Seife hilft wahrscheinlich eher nicht….
Jedenfalls versuche ich jetzt die jungen Blätter zu retten, die noch nicht befallen sind.
Noch ´ne Schnecke
Einen kleinen Meter weiter entdecke ich die nächste Schnecke, diesmal mit Gehäuse. Sie frisst meine Blume an oder besser die Blätter der Tageslilien. Ich fotografiere sie mit dem Mobiltelefon und sehe erst später, dass sie mich sogar anschaut und mir ihre Zähne zeigt. Frechheit oder? Die Dinger werden immer dreister.


Dann dreht sie sich um und frisst weiter. Wer hat in diesem Garten eigentlich das Sagen?
Totholz
Mein Lichtblick sind heute die Insekten. Unser alter Stumpf des Kirschbaums bietet so vielen Lebewesen Unterschlupf. Hinter der Rinde kribbelt und krabbelt es. Die Löcher im Holz sind nicht mehr zählbar. Heute konnte ich beobachten, wie einige Wespen sich mit Material versorgen. Dabei ist mir folgender Schnappschuss gelungen:


Mit vollen Maul saust sie ab ins nächste Insektenhotel, was nur 5 Meter weiter hängt. Dort klebt sie die Röhrchen mit dem Material zu. Jedenfalls sieht es für mich so aus.


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