Im Norden war gestern wieder Schietwedder. Sehr ungemütlich. Sehr windig. Sehr nass! Das gefällt weder mir noch dem kleinen Fresssack, der ja trotz der Wetterlage hungrig ist…

Der erste Fresssack (so nennen wir unsere Eichhörnchen im Garten, weil sie den Vögeln immer die Sonnenblumenkerne wegfuttern) kam Samstag vormittag. Sein Fell war eigentlich noch ganz trocken. Die Ohrspitzen und der buschige Schwanz noch ganz puschelig und fluffig.

Der zweite Fresssack kam kurz nach dem Mittag. Er hockte ganz unglücklich dreinschauend auf dem Rosenbogen (siehe oben). Die Teedose, die dort baumelt (normalerweise mit Kernen gefüllt), war schon leergefuttert. Er hat ziemlich lange überlegt, aber dann hat ihn das Vogelhaus wieder angelockt. So machte der Kleine sich zum Absprung bereit und ich habe schnell auf den Auslöser gedrückt.
Übung macht den Meister
Leider ist kein brauchbares „in der Luft Sprungfoto“ dabei herausgekommen. Aber vielleicht beim nächsten Mal. Ich bin auch immer nicht schnell genug um den genauen Weg des kleinen Fresssacks vorauszusehen. Aber ich hab noch Ziele, was meine Fotodokumentationen angeht.
Hier jetzt ein paar nasse Eindrücke des s e h r nassen Eichhörnchens. Ich hoffe, er hat ein trockenes Plätzchen gefunden, nicht dass er sich einen Schnupfen holt. So dick ist sein Fell ja nun auch nicht.

Ich finde, es gibt nicht viele Kreaturen, die mit nassem Fell so bezaubernd aussehen. Aber diese nassen Pinselohren…. wahrscheinlich mag ich die besonders gern weil sie mich an mein anderes Hobby – das Malen – erinnern.

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