Gestern Abend kurz vor der Dunkelheit kümmere ich mich um das Igelhaus und den Futterplatz auf unserer Terrasse. Das Futterhaus im Garten wird bewacht. Igelin Flutschi sitzt davor und macht sehr merkwürdige, laute Geräusche.
Ein Grunzen raunt mir entgegen. Sie sitzt direkt vor dem Futterhaus, welches ich gerade reinigen und auffüllen wollte. Ich laufe schnell zur Terrassentür, hole mein Telefon um ein Foto zu machen. Dann bewegt sie sich langsam um das Futterhaus herum und versteckt sich hinterm Flieder. Ich trete langsam an das Futterhaus, hebe die Dachklappe an und staune. Drin sitz ein Mini-Igel, halb so groß wie das Baby, was noch an seinem Wintergewicht arbeitet. Was nun? So klein um diese Jahreszeit! Kann das gut gehen? Ich fülle schnell den Napf auf und schließe die Klappe wieder. Putzen werde ich das Innere des Hauses am nächsten Tag.

Heute dann endlich das Innere mit neuen Zeitungen ausgelegt. Igel sind regelrechte Schweine. Sie scheißen dort, wo sie fressen. Ekelhaft!🤮
Aber Manieren bringe ich ihnen nicht bei. Stattdessen spüle ich die Näpfe aus und befülle sie neu. Heute läuft mir keiner der inzwischen 4 Igel über die Füße. Aber ich erkundige mich bei einer Igelexpertin, ob der Mini-Igel eine Chance hat – was ich tun kann? Der Rat lautet, ich soll ihn in eine große Maurerbütt mit Blättern setzten und separat füttern. Die Gefahr ist groß, dass die älteren Igel ihm alles wegfressen. Also suche ich im Garten eine leere Bütt und wasche sie schon mal aus. Da ich momentan sowieso nicht weiß, wo er sich versteckt, kann sie bin morgen trocknen. Dann sehen wir, ob ich ihn fangen, wiegen und separieren kann. Hauptsache Mutter Igel spielt da mit…


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