Dank der gestrigen Einladung ins Haus im Aschhorner Moor durfte ich eine neue Art zu malen entdecken – mit Moorlauge. Eigentlich sollte dort eine Ferien-Veranstaltung von der Freiburger Kinder-Uni stattfinden. Jochen (Ehrenamtlicher vom Verein zur Förderung von Naturerlebnissen) hatte Moorlauge aus Moorwasser hergestellt. Damit hätten die Kinder bei dieser Veranstaltung malen dürfen. Doch dazu ist es leider nicht gekommen, denn die Veranstaltung wurde abgesagt.

Nun standen wir im Aschhorner Moor und ich war ganz gespannt auf dieses neue Erlebnis. Wir waren nur zu viert, nahmen am großen Holztisch platz und Jochen packte die Utensilien aus: Papier, Moorlauge, Pinsel und selbstgeschnitze Stöcker in verschiedenen Dicken und Spitzen. In der Praxis ist es, als wenn ich mit Feder schreibe… zuerst ist viel dunkle Farbe am Stöckchen, dann wird sie immer weniger und heller. Schöner Farbverlauf der braunen Moorfarbe!
Dann begannen wir Pflanzenteile, Gräser und Blätter mit der Moorlauge einzupinseln, bzw. sie in die Moorlauge zu tunken. Bisschen abschütteln und auf das weiße Papier drücken. Da entwickelt man nach und nach ein gutes Gefühl, wieviel Farbe es wirklich braucht, um ein optimales Ergebnis zu bekommen. Jedenfalls macht es einen Riesenspaß! Mein kleines Sketchbook ist am Ende voll. Das Ergebnis überrascht mich. Hätte nicht damit gerechnet, dass man so schön mit Moorlauge malen, drucken, stempeln kann😁


Da ich die restliche Moorlauge mitnehmen durfte, sind das sicher nicht meine letzten Bilder mit diesem besonderen Material. Lieben Dank an Jochen!🍀


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