Die Tage im März sind schon etwas länger, als die letzten Monate. Und bis gestern war es morgens schon wieder früher hell, die Natur wirkt lebhafter, als im Winter… ein echter Lichtblick nach jedem Winter. Draußen kreucht und fleucht es wieder. Die ersten Blumen verblühen schon. Ein Frühblüher nach der nächsten blättert seine Knospen auf.
Gartenbewohner
Meine Schneeglöckchen und Krokusse sind bereits im fortgeschrittenen Verblühungszustand. Bienchen und Hummeln haben sich bereits vollgefuttert. Das ist gut so. Die Christ– und Lenzrosen stehen noch in voller Blüte und die Tulpen öffnen sich in den nächsten warmen Tagen.

Morgens auf dem Weg zum Gewächshaus singen mindestens sieben verschiedene Vögel im Garten.
Fehlt noch das Rotkehlchen und der Zaunkönig, die morgens normalerweise ziemlich laut zu hören sind.

Gemüse und Wildkräuter
Im Gewächshaus wässere ich meine Aussaat der BUND-Naturstauden. Ich berichtete über den Start des Stauden-Netztwerks. Leider passiert bei meiner Vorzucht-Palette immer noch nicht viel – eher gar nichts. Meine Erwartungen sind mal wieder viel zu hoch. Aber irgendwann müssen die einfach sprießen. Ich hab doch alles genau nach Anleitung gemacht… wohl doch keinen grünen Daumen??
Meine Gemüsezucht im Hauswirtschaftsraum ist mein Lichtblick. Dort sprießt und wächst es wie verrückt! Spinat, Salat, Porree, Mangold, Kürbisse, Paprika und diverse Kräuter sind bereits am Start. Wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, Werden sie in mein neues Hochbeet gepflanzt. Das ist bereits vorbereitet.

Letzte Woche war es dann soweit. Die Sprößlinge durften in ins Hochbeet auf die Terrasse umziehen. Dort gedeihen sie jetzt hoffentlich zu kräftigem Gemüse. Nachts decke ich die kleinen Pflanzen allerdings noch mit Folie ab, falls die Temperaturen gen 0° sinken.

Auf der Fensterbank im Hauswirtschaftsraum habe ich gleich neues Gemüse ausgesät, damit die Ernte nicht abreißt.
Insekten
Ein weiteres Insektenhotel wartet auf Bewohner. Es hat inzwischen einen schönen geschützten Platz im Garten gefunden. Ich habe es in eine große Zypresse gebunden – siehe Beitragsbild.

Teichbewohner
Beim Säubern des Gartenteiches sind wir auf einen schlafenden Teichmolch gestoßen. Wir haben ihn schlafen lassen und einen leichten Pflanzkorb draufgesetzt, damit er geschützt ist und nicht als Mahlzeit endet. Man weiß ja nie, wie hungrig die anderen Gartentiere sind😆
Ein paar Tage später, war er nicht mehr an diesem Platz zu finden. Ich hoffe, er fühlt sich bei uns im Teich wohl und hat seinen Platz gefunden.

Nordseebesuch
Bei einem Spaziergang am Strand der Nordsee in Cuxhaven letzte Woche konnte ich schon einige kleine Tierchen beobachten. Ein Marienkäfer saß direkt am Strand im Sand und sonnte sich. Ein Ölkäfer (laut Obsidentify-App) überquerte gerade einen Fuß- und Fahrradweg, fiel auf den Rücken, brauchte kurz Starthilfe und krabbelte dann weiter zwischen die Grashalme am Deich…
Auch krabbelten viele kleine braune, stachelige Raupen über die Wege und Dünen. Leider konnte ich nicht herausfinden, um welche Art es sich handelt. Hab‘s mit Obsidentify versucht, aber die Ergebnisse waren sehr verwirrend. Daher nenne ich sie lieber nicht.




Am Strand blühte der Huflattich und zog Insekten an.

Und natürlich flogen die Möwen überall rum.

Verpassten Moorfrosch
Mein persönliches Highlight wäre gewesen, im Moor die blauen Frösche zu sehen. Aber das habe ich an diesem letzten März-Wochenende leider nicht geschafft. Da der Zeitraum für dieses Schauspiel sehr kurz ist, wird es wohl nichts mehr in diesem Jahr. Aber man soll ja noch Ziele für die Zukunft haben😉.


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