Heute startete dieses Projekt des BUND Niedersachsen (unterstützt von der Bingo Umweltstiftung). Die Saaten und Materialien wie Anzuchterde, Vorziehpalette, Blumentöpfe usw sind an die Teilnehmenden ausgegeben. Jeder hat 4 unterschiedliche heimische Pflanzen in Saatform bekommen und darf diese jetzt aussähen, beim Wachsen zusehen und irgendwann mit den anderen Teilnehmenden tauschen. Auch öffentliche Flächen sollen mit einem Teil der Pflanzen versorgt werden.
Also los. Einzeln aussähen, wässern, dokumentieren. Geht eine Pflanze auf, wird sie in einen Topf gepflanzt, damit die anderen Samen mehr Platz haben. Denn die Samen gehen natürlich nicht alle zur gleichen Zeit auf.
Meine Sorten sind:
- Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis)
- Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
- Rainfarm (Tanacetum vulgare)
- Großer Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
Meine Sorten 1 – 3 haben einen grünen Punkt, das heißt „leicht zu ziehen“. Sie sind alle Lichtkeimer und werden auf das Substrat gestreut und leicht festgedrückt. Das schaffe ich. Sie sollen alle 3 schnell keimen, sodass ein Ergebnis in Sichtweite ist.



Allerdings hat Sorte 4 einen roten Punkt, kann nur heißen „schwer zu ziehen“. Nach Angabe der Keimanleitung zu urteilen ist es sogar sehr schwer! Denn diese Samen benötigen 6 Wochen lang Bodenwärme von 22 ° C. Das kann ich nur auf der Heizung gewährleisten, oder? Aber es wird noch verrückter … danach sollen die Samen es für 6-8 Wochen -4 bis +4°C kalt haben. Soll ich sie dann einfrieren? Das muss ich wohl noch mal klären. Nach der Kühlperiode soll ich sie langsam an 10°C gewöhnen bis sie gekeimt sind. Das wird sich zeigen, ob da dann was keimt. Ich werde natürlich alles geben, aber die Aufgabe schätze ich nicht so leicht ein.

Der Anfang ist gemacht. Jetzt heißt es, Daumen drücken und an das Vorhaben glauben!


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