Immer anpassungsfähiger scheinen die Meisen auf Nestsuche zu werden. Denn eben beobachte ich, wie zwei Meisen meine Insekten-Überwinterungshilfe begutachten. Diese Überwinterungshilfe besteht aus einem alten Schrankteil und ist voll mit Astabschnitten, Gräsern und einem ausgemusterten alten Vogelhäuschen.





Zwischen den ganzen Ästen sind natürlich reichlich Lücken und Luftlöcher. Eben diese wurden gerade von zwei Meisen begutachtet.
Wollen die zwei dort wirklich ihr Nest bauen? Ich hoffe nicht, denn dann könnten wir unsere Terrasse im Sommer nicht mehr benutzen ohne sie zu stören. 15 Meter weiter hängt ein toller Meisen-Nistkasten, fein gesäubert und bestens vorbereitet für die neue Brutsaison. Letztes Jahr wurde der Nistkasten auch von Meisen genutzt. Er schein also mehr als nur geeignet zu sein. Ein wunderschönes Nest habe ich da im späten Herbst vorgefunden.

Scheinbar gerät die Vogelwelt gerade etwas durcheinander. Wo soll das noch hinführen, wenn Meisen in Insektenhotels und Tauben in Meisen-Nistkästen einziehen wollen?


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