Was fliegt über die Terrasse und landet im noch blätterlosen Walnussbaum? Ich habe nur aus dem Augenwinkel gesehen, dass es kein täglicher Besucher unseres Gartens ist. Aber auf Anhieb konnte ich nicht erkennen, was es ist.
Also schnell die Kamera geschnappt und gezielt. Abgedrückt. Display vergrößert. Wow. Ich kenne den einigermaßen großen Vogel nicht. Aber außer den normalen Besuchern unseres Gartens kenne ich auch wirklich nicht viele Arten. Insofern lerne ich heute, nachdem ich das Foto in die App von Obsidentify lade, dass es zu 100 % eine Wacholderdrossel ist. Toll! Ich freue mich riesig, wenn unser Garten an Artenreichtum wächst. Auch wenn es sich laut der App um einen häufig vorkommenden Vogel handelt.


In diesem Februar hatten wir schon einige geflügelte Besucher, die unseren Garten wiederholt ins Visier genommen haben. Immer wieder kommt ein Fischreiher und ein Silberreiher zu Besuch. Aber leider habe ich bisher kein brauchbares Foto machen können. Er landet entweder auf der Terrasse, der kleinen Brücke am Teich oder auf einer Thuja. Aber er bleibt keine Minute sitzen/stehen.
Vor ein paar Tagen konnte ich einen auf dem gegenüberliegenden Dach knipsen. Das war ziemlich weit weg. Und so große Entfernungen kann unser kleines Teleobjektiv nicht überwinden. Es hat nur für diese etwas unscharfen Bilder gereicht.



Unser Nachbar Manfred hat da die weitaus bessere Kamera und das nötige Geschick. Das Bild sieht einfach super aus! Schaut doch mal auf seiner Homepage vorbei🙂

Ein Buntspecht kommt ich immer mal wieder längs. Vor ein paar Tagen saß er in unserer Haselnuss. Zwischen den gelben Pollen kann man ihn gut erkennen. Solange er nicht wieder unser Vogelfutterhaus zerlegt, ist er hier gern gesehen.

Zwei Tauben interessieren sich für unsere Hecke. Und den Meisen-Nistkasten. Eine sitzt immer wieder auf dem Kasten. Sie wird wohl noch merken, dass dieses Loch nicht wirklich für sie passend ist…

Und dann ist da heute noch unser Flecky wieder gelandet. Er futtert sich hier gerne durch und versteckt sich in den umliegenden Hecken. Ab und zu trinkt er aus dem Teich und streitet sich mit den schwarzen Amseln, die ihn irgendwie nicht richtig leiden können. Jedenfalls jagen sie ihn immer fort.

Die Entdeckung dieser gefleckten Amsel beschrieb ich bereits in „Amsel mit Pigmentstörungen“ und „Flecky die gescheckte Amsel“


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