Eichelhäher im Garten

Eichelhäher im Baum hinter Zweigen

Samstag Morgen gleich nach dem Frühstück erfreute ich mich eines sehr seltenen Besuchers in unserem kleinen Garten. Ein Pärchen Eichelhäher saß in unserer Ulme bzw einer in der Haselnuss. Sie hüpften von einem kahlen Ast zum anderen.

Aber nicht, dass ich in Ruhe ein Erinnerungsfoto machen konnte. Nö, keinesfalls. Die Äste wippten und die zwei hübschen Vögel sprangen fröhlich umher. Mein Mann brachte mir schnell die Kamera, aber von der Küche aus war kein brauchbares Bild möglich. Also öffnete ich ganz vorsichtig die Küchentür… nur nicht leise genug, denn nun flogen plötzlich nacheinander 5 bis 6 Vögel in die nächste größere Tanne bei den Nachbarn. Ich dachte schon „Wow Jackpot! 6 Eichelhäher“ und versuchte mein Glück und drückte ein paarmal auf den Auslöser. Leider stellte sich heraus, dass ich nur Elstern und eine Taube erwischt hatte. Ich hörte die Eichelhäher aber immer noch rufen.

Also ging ich vorne raus auf die Straße. Dort fand ich einen von ihnen in einer der Linden sitzen, die unsere Straße säumen. Das Wetter ist bei uns heute sehr diesig, daher wieder keine Chance auf ein tolles Foto. Er sitzt einfach zu weit weg.

Langsam kam bei mir Frust auf. Geduld ist halt keine meiner großen Stärken. Kurz vorm Aufgeben schaue ich noch einmal aus dem Küchenfenster. Da sitzt doch einer wieder in unserer Hecke. Ich drücke wieder ab und habe ein fast brauchbares Foto. Besser geht ja immer! Aber es ist viel besser als gar nichts.

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