1° C und Sonnenschein lockt aus dem Haus. Nachmittags zu Fuß ins Auetal, welches zwischen den Dörfern Horneburg, Issendorf, Harsefeld und Bliedersdorf liegt. Trotz des tollen Wetters sind nur ein paar Spaziergänger unterwegs. Sehr angenehm, denn scheinbar sind die Mehrzahl der Sonntagsspaziergänger woanders unterwegs. Gut für mich…






Bei Sonnenschein sieht ja alles gleich viel schöner aus, als bei grauem Nieselwetter. So glitzerten die gefrorenen Pfützen. Die vom Frost eingehüllten Gräser sahen aus, als hätten sie einen weißen Mantel an. In den Wiesen und Bäumen geben einige Vögel schreiende oder piepsende Laute von sich. Ich starte meine Vogelstimmen-Erkennungs-App „Merlin“. Auch hier schreit ein Graureiher. Eine Dohle ruft laut, Blaumeisen piepsen und ein Zaunkönig singt.

Beim Ausguck des Nabu lassen wir unseren Blick schweifen und stellen fest, dass auch manch fliegender Besucher hier Unterschlupf findet. Denn ihre Hinterlassenschaften verraten sie eindeutig. Aber wer ist nicht froh, ein sicheres geschütztes Plätzchen zu nutzen, wenn es draußen stürmt und schneit.



Heute war die Stunde der Wintervögel (eine Zählaktion des Nabu). Es werden innerhalb einer Stunde die Vögel gezählt, die in unserem Garten vorbeikommen. Habe ich heute bereits vormittags erledigt und gemeldet. Im Garten hatten wir heute Besuch von Kohl- und Blaumeisen, Buch- und Grünfinken, Feld- und Haussperlingen, Amseln und einer Taube. Unser Rotkehlchen, die Gimpel, Elstern und der Specht ließ sich leider nicht blicken. Vor zwei Tagen hatten wir sogar wieder Besuch von einem Graureiher, der auf unserer Brücke am Teich Platz genommen hatte. Leider hat mein Mann seine Energie nur dazu benutzt, ihn zu verscheuchen, anstatt wenigstens vorher ein Foto zu machen… unsere Fische hätte er sowieso nicht fressen können – viel zu groß😏


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