Meisen, Gimpel, Finken, Rotkehlchen und Zaunkönig … sind seit Monaten fast aus unserem Garten verschwunden. Vereinzelt kommen noch Meisen ins Vogelfutterhaus. Aber die vielen kleinen Familien habe ich zuletzt vor Monaten gesehen.
Ähnlich verhält es sich mit den Drosseln und Amseln, die Anfang des Jahres regelmäßig in unseren Garten kamen, sich am Vogelfutter satt gefressen haben und nun mehr als nur rar hier sind.
Glücklicherweise gibt es noch eine Vielzahl von Spatzen. Sie tauchen zu jeder Mahlzeit als Großfamilie auf, die futtern, aus der alten Bratpfanne trinken oder auch baden. Das tägliche Vollbad ist aber auch nicht mehr zu beobachten. Naja, nachvollziehbar, denn die Temperaturen sind ja auch für die kleinen Vögel nicht so einladend. Auch die sind scheinbar im Wintermodus.

Manchmal lässt sich auch eine Elster oder eine Taube auf unserem Rosenbogen nieder. Die Tauben suchen nach Futter, wie die Spatzen. Die Elster schaut immer nur, lässt ihren klappernden Ruf hören und hebt dann wieder ab.

Außer den Schreien einiger vorbeiziehender Zugvögel ist unser Garten ganz schön still geworden. Selbst die Eichhörnchen haben sich den Sommer über kaum sehen lassen. Was mich wundert, weil sie sonst mehrmals täglich den Sonnenblumenkernen der Vögel erlegen waren.
Heute konnte ich dann plötzlich ein Eichhörnchen in der Ulme rumturnen sehen, die am Ende unseres Gartens steht. Dann habe ich es wieder aus den Augen verloren. Leider hat’s nicht für einen Schnappschuss gereicht. Jetzt hoffe ich auf weitere Besuche des kleinen roten Freundes.


Lass mir deinen Kommentar da…