Im Ferien- und Sommermodus vernachlässige ich gerade die schönen Aquarellfarben und beschäftige mich mit neuen Herausforderungen, wie das dreidimensionale Gestalten von Papierfiguren. Ähnlich wie Pappmachè arbeite ich mit Papierstreifen und Tapetenkleister. Die Materialien werden zur Einheit und trocknen hat auf.
Allerdings gab es ein Missverständnis, sodass ich Acrylbinder zum Gestalten meiner ersten Figur genommen habe. Dabei kam heraus, dass es damit ebenfalls funktioniert. Ist allerdings etwas kostspieliger, als Tapetenkleister.
Die Ergebnisse sind feste Figuren, die ganz nach Belieben bunt, schlicht oder exotisch aussehen können.
Von meinem letzten Aquarellbild (Zukunftsvision) noch fest im Griff, forme ich aus Papierwürsten und Knäulen einen Elefanten. Schicht für Schicht lege ich die Papierstreifen übereinander, damit die Figur Stabilität und Form bekommt.
Erstes Tier

Bei meinem ersten Exemplar habe ich mich bei der finalen Schicht für Blumenmotive entschieden. Ich mag Gegensätze. So wirkt der naturgemäß tonnenschwere Elefant mit blumigem Kleid ganz leichtfüßig und zart.

Zweites …
Und weil es so viel Spaß macht und noch so viele tolle Tiere nicht dargestellt wurden, starte ich gleich mit dem nächsten Tier. Inspiriert vom Nachbarkater forme ich eine Samtpfote. Weiß soll er sein und besonders. So wie das lebende Vorbild. Mit Katzen könnte ich mich pausenlos beschäftigen, sie in allen Lebenslagen darstellen. Vielleicht mache ich noch weitere… liegend, sich streckend, springend … da gehts was!

Momentan sieht es jedenfalls großkariert aus. Ob es so bleibt, weiß ich noch nicht. Ich werde meine Papiervorräte sicher noch einmal durchschauen. Schließlich soll es nicht das letzte Tier gewesen sein.


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