Heute beim Frühstück kam wieder der kleine, tollpatschige Fresssack zu Besuch. An der Körpergröße kann ich es kaum noch von den anderen Eichhörnchen unterscheiden. Aber der kleine Fresssack stellt sich immer besonders tollpatschig an …

Wenn er springt, gehts das regelmäßig daneben. Er landet dann nicht elegant, wie seine Artgenossen auf dem Rand des Vogelhäuschens, sondern stürzt fast oder ganz ab. Entweder er kann sich gerade noch festhalten oder er krabbelt erst wieder am Rosenbogen hoch oder muss sich aus den Fängen der glücklicherweise sehr weichen Tanne befreien.




So geschah es heute wieder. Er ist einfach noch so ungeschickt. Beim Fressen sitzt er lieber im Vogelhaus, damit er nicht zwischendurch runterweht. Vielleicht hat er auch Angst vor den Vögeln, die schon in Warteschleife fliegen und den kleinen Fresssack aus nächster Nähe beobachten. Aber sicher haben die auch Mitgefühl mit ihm. Denen ist sicher auch nicht verborgen geblieben, dass er besonders paddelig ist. Der würde glatt verhungern, wenn die Vögel ihn nun auch noch attackieren würden. Was sie bei anderen Eichhörnchen auch schon gemacht haben. Meistens zwar ohne Erfolg, aber Versuch macht klug.
Und wenn’s ihn langt, sucht er schnell das Weite … manchmal etwas zu schnell. Zielen würde ihm vielleicht helfen, die Distanz besser abzuschätzen. Jedenfalls ging’s wieder daneben …



Und wieder nichts. Da saß er schon wieder auf dem Boden der Tatsachen. Aber das kleine Kerlchen ist dann schnell wieder den Rosenbogen rauf und dann etwas bedachter übers Carport auf und davon. Bis zum nächsten Mal, kleiner, süßer Fresssack.


Lass mir deinen Kommentar da…