Wenn ein Sonntag so schön anfängt, kann er nur noch besser werden. Dieser kleine braune Freund ist heute schon viermal in den Vogelhäusern aufgetaucht.

Gleich heute Morgen, als ich die Jalousie in der Küche hochzog, saß der kleine Fresssack schon beim Frühstück in einem der Häuschen. Er ließ sich auch gar nicht von den Geräuschen stören, die ich damit verursachte. Er schaute mich durch die Scheibe an und widmete sich dann wieder dem Futter.
2 x Frühstück, 1 x Mittagessen und …
Ich konnte ihn von meinem Frühstücksplatz aus ganz gut beobachten. Irgendwann verschwand er dann einfach wieder. Aber nur um kurze Zeit später wieder aufzukreuzen. Und er futterte weiter. Ganz alleine. Keine Vögel in der Nähe. Keine anderen Artgenossen. Dann saß er hintern dem Vogelhaus und futterte dort den Vorrat leer.

Zwischendurch schaut er sich immer um, ob Feinde auftauchen. Schließlich laufen bei uns auch mehrere Katzen und Kater herum. Das Vogelhäuschen ist zwar relativ sicher auf einer abgesägten alten Tanne angebracht. Aber man kann nie wissen … das denkt sich bestimmt auch dieser kleine Kerl.
Noch ein spätes Mittagessen
Und als er nachmittags dann ein weiteres Mal auftauchte, nahm ich mein Lieblingsmotiv in Angriff. Ich stehe auf Flugbilder! Der kleine Fresssack kann so federleicht große Distanzen überspringen, dass ich diesen besonderen Moment gerne festhalte. Meistens macht er sich im Sprung ganz lang. Aber es geht auch so wahnsinnig schnell – dieser Sprung!
Also bewaffnete ich mich wieder mit der Spiegelreflexkamera und positionierte mich. Und es dauerte ewig, bis er endlich sprang. Meine Arme taten mir schon weh. Denn so leicht ist die olle Kamera mit Teleobjektiv nun auch nicht. Und ich wußte, ich habe nur eine einzige Chance:

Und dieses ist das heutige Resultat. Der kleine süße Fresssack hat sich leider nicht sehr lang gemacht. Aber ich erkenne in diesem fliegenden Fellball meinen liebsten Gartenbesucher 😍🐿️
Bis zum nächsten Besuch und Sprung! Schöne Ostern all meine Leser ! 🐣🌼🌸

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