Erholsame Donau…

Wenn schon Urlaub, dann auf jeden Fall am Wasser… Berge dürfen gerne in der Nähe sein – sozusagen als hübscher Bilderrahmen.

Mein vorletzter Urlaub in Österreich liegt bereits 6 Jahre zurück, obwohl ich dort eine Freundin habe, die sich über meinen Besuch sehr freut.

Blick morgens auf eine Donauschlinge in Neuhaus

Österreich ist für mich das Land in dem man super wandern und Pilze sammeln kann. Meine Freundin schickt mir regelmäßig Fotos über ihre üppigen Sammelergebnisse. Und ich esse wirklich sehr gerne Eierschwammerln sprich Pfifferlinge, somit läuft mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammen, wenn sie von sich hören lässt. Ich verbinde meine Naturliebe also auch mit besonderen Gaumenfreuden, wenn die Möglichkeit besteht. Und wenn es etwas zu pflücken gibt, sammle ich es auch auf.

Donaublick

Ich habe, wie bei meinem letzten Besuch auch, direkt an der Donau im sehr gemütlichen, familiären Gasthof an der Exlau gewohnt. Frühstück gab es erst ab 8:00 Uhr, was für mich ganz schön spät ist. Dafür habe ich dann morgens schon vom Balkon aus die Donauschiffe beobachtet um die Zeit zu genießen. Ganz schön starker Schiffsverkehr schon so früh morgens. Wenn der Nebel sich langsam verzieht, sieht das wirklich sehr schön und etwas mystisch aus. Die Sonne ging genau in einer Flussbiegung zwischen zwei Bergwipfeln auf. Daher war das ein sehr schönes Schauspiel um in den Tag zu starten. Sonst konnten wir immer direkt nach dem Frühstück hinterm Haus den Berg rauf und haben schon Pilze gefunden. Aber aufgrund der diesjährigen Trockenheit war da nichts, was ich hätte finden können.

Die Strecke an der Donau wird auch sehr gerne von Radfahrern genutzt, die dann ebenfalls in den Gasthöfen auf der Strecke unterkommen. Ich habe jeden Morgen beim Frühstück andere Menschen getroffen, mal aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Belgien usw. Alle haben sich durchweg positiv geäußert und auf ihre täglichen Herausforderungen auf der Strecke gefreut. Da war das Frühstück natürlich die beste Grundlage.

Murau in der Steiermark

Nach ein paar Tagen bin ich dann mit unseren Freunden in die Steiermark weitergereist. Der Zielort Murau liegt 1200 Meter hoch. Vom Alpengasthof hat man einen tollen Blick über die Landschaft. Und in den nahegelegenen Wäldern findet sich auch tatsächlich der eine oder andere Pfifferling. Die Suche gestaltete sich ganz schön aufwendig, da ich wirklich manchmal nur im Dickicht der Nadelwälder fündig geworden bin. Habe mir leider auch die Klamotten mit Harz eingesaut. Aber mit Nagllackentferner wurde zuhause alles wieder rein.

Laut den Einheimischen ist das diesjährige Pizsuchergebnis fast nichts, denn in vergangenen Jahren konnte man den Waldboden von lauter Gelb nicht mehr sehen. Davon sind wir dieses Jahr ganz weit entfernt. Aber für meinen kleinen Eigenbedarf reicht es dennoch aus.

Ich liebe Eierschwammerln mit Semmelknödel. Das gibt es hier in Österreich natürlich überall. Aber in Norddeutschland eben nicht. Daher freue ich mich schon auf meine eigene Kreation.

Sauberes Land

Was mir beim Besuch in Österreich sehr aufgefallen ist… die Österreicher gehen viel achtsamer mit ihrer Umwelt um. Da liegt kein Müll oder anderes unachtsam hingeworfenes Zeug in der Gegend rum. Selbst in der Stadt Linz habe ich drauf geachtet, ob da neben den Mülleimern auch so viel Mist liegt, wie bei uns in Deutschland. Aber nichts. Die Österreicher sind wirklich ein sehr sauberes Volk.

Das wünsche ich mir für Deutschland auch! Was wäre es schön, wenn jeder für sich darauf achtet, dass unser Müll immer im Mülleimer landet und nicht in der Natur.

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